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OBA Composition Referenz ToolKit Version2
Das von Microsoft entwickelte Toolkit für die Erstellung von Office Business Applications ist in der Version 2.0 verfügbar.
 
OBA Sample Application Toolkit verfügbar
Die OBA Samples für Entwickler sind verfügbar.
 
Bisher sind 2 Versionen für SAP und eine für PeopleSoft ist bereits zum Download verfügbar. Eine für SAP und Siebel soll im Juni folgen.
 
Hier der Link:
Was ist OBA?

Eine Definition für OBA – kurz für Office Business Applications – gibt es. Das Verständnis darüber geht allerdings auseinander.

Doch zunächst zu ersterem – zur Begriffsdefinition und Erklärung. Geht man zum Beispiel nach der Wikipedia, dann findet man unter OBA die Definition: „eine neue Form von Unternehmensanwendungen, welche Line of Business Anwendungen in den Office basierten Arbeitsplatz integriert bzw. den Zugriff auf diese Anwendungen über die Office Benutzerschnittstelle realisiert“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Oba).

Das Ziel von OBA’s ist die Unterstützung von informellen Prozessen mit Informationen aus formellen Prozessen (LOB Anwendungen). Einen Großteil der täglichen Arbeit geschieht allerdings außerhalb von formellen Prozessen. Man arbeitet in Outlook, PowerPoint, Excel und Word – allerdings ohne jeden Bezug zu den Informationstragenden Systemen(LOBs), sei es ein SAP, Siebel, CRM  usw.

Mit den OBA Services wird das Arbeitsmittel Office (2007) um die Möglichkeit der Nutzung von Informationen aus nahezu beliebigen LOBs erweitert. Zu den OBA Services zählen laut Microsoft unter anderem folgende Funktionalitäten: Suche, Workflow, Business Data Catalog, das neue erweiterbare Interface in Office 2007, die Open XML Formate sowie das Sicherheitsframework.

Aufgrund dieser Definition verstehen einige bereits eine einfache SharePoint Installation als OBA. Der Begriff OBA wird in dieser Hinsicht mehr als Schlagwort zum verkaufen genutzt – und dadurch meiner Meinung nach leider extrem aufgeweicht. Dieser Eindruck hat sich bei mir besonders verstärkt, nachdem ich das Buch „Programming Microsoft Office Business Applications“ (englisch) in den Händen hatte. Das Buch ist gut geschrieben, allerdings war ich nach den ersten Kapiteln enttäuscht, als es bis zum Ende des Buches um die Konfiguration von SharePoint Funktionalitäten wie den die SharePoint Workflows oder den BDC (Business Data Catalog) ging.

Was ist dann nun eine OBA? Ist es alles, was einen SharePoint drin hat? Oder gehört etwas mehr dazu?

Ich bin gespannt, welche Meinung ihr vertretet.

Sascha